Wie funktioniert eine OLED?

OLEDs sind hauchdünne Flächenlichtquellen, die gleichmäßiges und für das menschliche Auge sehr angenehmes Licht über ihre gesamte Oberfläche abstrahlen. Der Begriff OLED steht dabei für organische Leuchtdiode (engl. organic light emitting diode). „Organisch“ bedeutet dabei, dass es sich bei den verwendeten Materialien um Kohlenwasserstoffverbindungen handelt, vergleichbar beispielsweise mit den für Plastiktüten verwendeten Kunststoffen.

Strukturell ist die OLED aus einer Vielzahl von Schichten aufgebaut, wobei jede nur wenige Nanometer dünn ist. Nur zum Vergleich: ein menschliches Haar ist mit einer Dicke von ca. 0,05mm um das 1000fache stärker.

Wie wird Licht in einer OLED erzeugt?

OLEDs nutzen den als Elektrolumineszenz bekannten physikalischen Effekt, bei dem bestimmte Materialien elektrischen Strom in Licht umwandeln können. Folglich besteht eine OLED prinzipiell aus einer lichterzeugenden Schicht (vgl. Abbildung: EML, d.h. emissive layer), die zwischen Anode und Kathode eingebettet ist. Alle weiteren Schichten dienen zur Optimierung der Lichtquelle für den praktischen Einsatz, sorgen also beispielsweise für erhöhte Produktlebensdauer, verbesserte Effizienz bei der Lichterzeugung oder eine gleichmäßige Helligkeit über die gesamte Fläche der OLED.

Siehe auch: Artikel "Organische Leuchtdiode" auf Wikipedia