Holzauge sei wachsam – OLEDs sind auf dem Vormarsch!

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  • Durch Robert Arthur
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Holzauge sei wachsam – OLEDs sind auf dem Vormarsch!

Von Möbeln über Wandvertäfelungen bis hin zum Parkettfußboden – Holz als Werkstoff ist ein Dauerbrenner mit hohem Beliebtheitsgrad bei der Innenraumgestaltung. Es sorgt für ein angenehmes Raumempfinden und vermittelt Natürlichkeit, Wärme und Geborgenheit.

Trotzdem ist Holz als Werkstoff für die Raumbeleuchtung eher selten zu finden und selbst in vielen als „Holzleuchten“ vermarkteten Produkten beschränkt sich der eigentliche Holzanteil oft auf den Sockel oder Ständer. Holzmöbel ja aber Holzleuchten nein? Was auf den ersten Blick paradox klingen mag, ist zu einem guten Teil auf die traditionell verwendeten Leuchtmittel zurückzuführen.

Designbeispiel  ONA by IN-TENTA Design
Designbeispiel  ONA by IN-TENTA Design

Holz in Verbindung mit klassischen Leuchtmitteln

Der überwiegende Teil unserer Wohnraumbeleuchtung ist rund um die klassische Glühbirne und deren Anforderungen konzipiert. Der weite Abstrahlwinkel der Glühlampe wird dabei sowohl bei der Leuchtenform als auch bei der Platzierung der Leuchte im Raum bedacht – nicht umsonst ist beispielsweise die Deckenverkabelung vieler Räume auf eine zentral aufgehängte Raumleuchte ausgelegt. Die Form des Leuchtmittels bestimmt dabei maßgeblich die Form der Leuchte. Holz im Wohnbereich wiederum begeistert meist als Fläche, sodass Maserung und Farbe besonders zur Geltung kommen. In dieser Form ist die Glühlampe allerdings eher unpassend, als Flächenleuchte eingesetzt wirkt sie unförmig und unpraktisch.

Hinzu kommt, dass die relativ hohe Wärmeentwicklung sowie das störende Blendverhalten der Glühbirne durch das Leuchtendesign kompensiert werden müssen, um am Ende eine möglichst verbraucherfreundliche Beleuchtungslösung zu erhalten.

Im Gegensatz dazu eröffnen LEDs aufgrund ihrer Form und Größe vollkommen neue Möglichkeiten beim Einsatz auf Oberflächen. Herausforderung beim Einsatz als Flächenleuchte bleibt allerdings die zu kompensierende Blendwirkung sowie die relativ hohe Punktwärme, d.h. viel Wärme auf kleiner Fläche. Besonders letzteres macht einen Einsatz in Verbindung mit Holzoberflächen zwar nicht unmöglich aber auf jeden Fall zur Herausforderung.

Auf die OLED gekommen

OLEDs als Leuchtmittel eröffnen fundamental neue Gestaltungsmöglichkeiten, da aufgrund der Produkteigenschaften einige wesentliche Designbeschränkungen wegfallen. Die OLED kann offen eingesetzt und direkt betrachtet werden, ohne dabei vom Betrachter als unangenehm empfunden zu werden oder das Augenlicht zu schädigen. Gleichzeitig punktet die OLED durch exzellentes Wärmemanagement, wodurch der Einbau in Holzoberflächen auch problemlos ohne zusätzliche Kühlkörper möglich ist. OLEDs sind somit die einzige Lichtquelle, die eine offene Integration von Licht in eine Oberfläche erlaubt. Besonders in diesem Punkt ergibt sich die Synergie zum Werkstoff Holz, da dieser ebenfalls durch flächige Ausbreitung seine größte Wirkung entfaltet. Hinzu kommt, dass Holz von der Lichtwirkung her ein eher mattes Licht bevorzugt, was sich im Gegenzug perfekt mit der OLED und ihrem natürlich diffusem Licht deckt.

Designbeispiel  ONA by IN-TENTA Design
Designbeispiel  ONA by IN-TENTA Design

OLEDs bieten also die perfekten Voraussetzungen für eine Verschmelzung von Holzoberflächen und Beleuchtung und sollten dadurch mit wachsender Verbreitung und fallenden Produktionskosten zukünftig verstärkt Einzug in dieses Marktsegment halten. Worauf warten sie also noch?

OLEDs integriert in einen Seidenvorhang

Sollten sie technische Rückfragen für die Einbindung von OLEDs in ihre Applikation haben, dann schreiben sie uns an shop@organic-lights.com.

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